SiGeKo

 

Der Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinator

 

„Für Baustellen, auf denen Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, sind ein oder mehrere geeignete Koordinatoren zu bestellen(...).“ (§3 (1) BaustellV)


Die „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen“ (kurz: Baustellenverordnung, noch kürzer: BaustellV) hat das Ziel, den Sicherheits- und Gesundheitsschutz der Menschen zu verbessern, die auf Baustellen beschäftigt sind.
Dabei spielt der SiGeKo eine entscheidende Rolle. Seine Aufgabe besteht darin, die verschiedenen Firmen bzw. Gewerke und die entsprechenden Schutzmaßnahmen zu planen, zu koordinieren und zu überwachen.


Der SiGeKo ist in alle Phasen des Bauvorhabens eingebunden. Bereits während der Planung wird der sog. SiGePlan erstellt. Der SiGePlan

  1. legt Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen bei der Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber (und Gewerke) fest,

  2. schreibt Maßnahmen zu gemeinsamen Nutzung sicherheitstechnischer Einrichtungen vor,

  3. koordiniert räumliche und zeitliche Arbeitsabläufe und

  4. ermittelt gewerkbezogene Gefährdungen.


Während der Bauphase überwacht der SiGeKo u.a. die Einhaltung dieses Plans und passt diesen ständig an. Des weiteren werden Unterlagen für spätere Arbeiten erstellt. Damit wird gewährleistet, dass bei nachfolgenden Wartungs-, Inspektions- und Instandhaltungstätigkeiten, ein sicheres und gesundheitsgerechtes Arbeiten ermöglicht wird.


Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gerne!